5. Oktober 2018

Fahrtkosten des Gutachters

Unfallschaden Fahrtkosten des Gutachters bei fahrfähigem Unfallfahrzeug Der Geschädigte muss auch dann nicht zum Schadengutachter fahren, um Fahrtkosten des Gutachters zu vermeiden, wenn sein Fahrzeug fahrfähig und verkehrssicher ist. So entschied das Amtsgericht Hamburg-Altona. Das Gericht stellt darauf ab, dass der Geschädigte beim konkreten Schadenumfang ja erst nach dem Gutachten wusste, dass sein Fahrzeug noch…

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5. Oktober 2018

Vom Versicherer bestelltes Gutachten

Unfallschaden Vom Versicherer bestelltes Gutachten und Wertminderung Hat der Geschädigte es dem Versicherer überlassen, ein Schadengutachten einzuholen, und kommt der vom Versicherer beauftragte Sachverständige zu dem Ergebnis, es sei eine Wertminderung in Höhe von 250 EUR entstanden, muss der Versicherer sich daran festhalten lassen. So sieht es das Amtsgericht Berlin-Mitte. Es sagt dazu: „Der Geschädigte…

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21. September 2018

Aufwendungen bei Übungsleitertätigkeit

Abzug von Aufwendungen bei einer Übungsleitertätigkeit Erzielt ein Sporttrainer steuerfreie Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags, kann er die damit zusammenhängenden Aufwendungen insoweit abziehen, als sie die Einnahmen übersteigen. Dies hat jüngst der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Tätigkeiten, die im Rahmen des Übungsleiterfreibetrags begünstigt sind, bleiben bis zu 2.400 EUR im Kalenderjahr steuerfrei. Überschreiten die Einnahmen den steuerfreien…

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30. August 2018

Direktversicherung zur Schuldentilgung kündbar?

Arbeitsrecht Entgeltumwandlung: Direktversicherung kann nicht zur Schuldentilgung gekündigt werden Ein Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber nicht verlangen, eine im Rahmen der Entgeltumwandlung bestehende Direktversicherung zu kündigen, weil er mit dem Erlös Schulden tilgen will. So entschied es das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Fall eines Arbeitnehmers, der mit seiner Arbeitgeberin im Jahr 2001 eine Entgeltumwandlungsvereinbarung geschlossen hatte. Danach…

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30. August 2018

Facebookkonto von Verstorbenen

Erbrecht: Erbe kann Zugang zum Facebookkonto des Verstorbenen verlangen. Der Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk (u.a. Facebook) geht grundsätzlich im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Erben des ursprünglichen Kontoberechtigten über. Darum hat der Erbe einen Anspruch gegen den Netzwerkbetreiber auf Zugang zu dem Konto einschließlich der darin vorgehaltenen Kommunikationsinhalte. Diese Klarstellung traf…

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30. Juli 2018

Befristung von Arbeitsverhältnissen

Befristung von Arbeitsverhältnissen

Arbeitsrecht: Befristung von Arbeitsverhältnissen – Nur vorübergehender Bedarf an der Arbeitsleistung als sachlicher Grund. Es liegt ein sachlicher Grund für die Befristung eines Arbeitsvertrags vor, wenn der betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung nur vorübergehend besteht. Ein vorübergehender Beschäftigungsbedarf kann sowohl durch einen vorübergehenden Anstieg des Arbeitsvolumens im Bereich der Daueraufgaben des Arbeitsgebers entstehen als auch…

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19. Juli 2018

Haftungsrecht: Gefährlicher Busausstieg

Haftungsrecht Gefährlicher Busausstieg – alle müssen aufpassen! Wird der Fahrgast eines Busses beim Ausstieg durch ein den Bus auf der Ausstiegsseite passierendes Kraftfahrzeug verletzt, können alle Beteiligten – Fahrgast, Busfahrer und Fahrer des vorbeifahrenden Kfz – für den Unfall verantwortlich sein. Hierauf hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einem zwischen den Versicherern des Busunternehmens und des…

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7. Juli 2018

Handwerkerleistungen in der Werkstatt

Handwerkerleistungen in der Werkstatt: Jetzt ist der Bundesfinanzhof am Zug. Wird ein Hoftor ausgebaut, in der Werkstatt eines Tischlers repariert und sodann wieder eingebaut, sind auch die Arbeitskosten, die auf die Reparaturarbeiten in der Tischlerei entfallen, als Handwerkerleistungen begünstigt (20 Prozent der Lohnkosten, höchstens 1.200 EUR im Jahr). Diese Meinung vertritt zumindest das Finanzgericht (FG)…

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25. Juni 2018

Sind Nachzahlungszinsen verfassungswidrig?

Nachzahlungszinsen - ASH Lübbecke

Verfassungsrecht: Ist die Höhe der steuerlichen Nachzahlungszinsen verfassungswidrig? Innerhalb weniger Monate haben sich zwei Senate des Bundesfinanzhofs (BFH) damit beschäftigt, ob der für Nachzahlungszinsen relevante Zinssatz von 0,5 Prozent pro Monat (6 Prozent pro Jahr) verfassungsgemäß ist. Für die Jahre bis 2013 hat der 3. Senat die Zinshöhe noch für verfassungsgemäß gehalten. Nun hat der…

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30. Mai 2018

Schadensersatz bei Zahlungsverzug von Hausgeld

Mietrecht / Vertragsrecht: WEG: Nichtzahlung von Wohngeld – Kein einzelner Schadenersatzanspruch Kommt ein Wohnungseigentümer mit der Hausgeldzahlung in Verzug, begründet dies für einen einzelnen Wohnungseigentümer keinen Schadenersatzanspruch. Dieser kann gegen den säumigen Wohnungseigentümer nur von der Wohnungseigentümergemeinschaft geltend gemacht werden. So entschied der Bundesgerichtshof (BGH) im Fall einer Wohneigentumsanlage. Dort wurde u.a. die Wasserversorgung gesperrt,…

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